Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Mentoring mit Ulrike Streck-Plath

AGB

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen der Mentorin und dem/der Klienten/Klientin als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der/die Klient*in das generelle Angebot der Mentorin, die Beratung zu beruflichen und privaten Entscheidungssituationen (Mentoring), annimmt. Dazu gehören Übungen zur Selbsterfahrung und kognitiven Umstrukturierung mit der von Ulrike Streck-Plath beschriebenen Intrasonanz sowie explizit den von Ulrike Streck-Plath entwickelten Herangehensweisen Sea-Balance, Baby-Healing, Atelier der Wölfe, Transcende und weiteren.

3) Die Mentorin ist berechtigt, eine/n Klienten/Klientin ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn sie aufgrund ihrer Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht beraten kann oder darf oder wenn es Gründe gibt, die die Mentorin in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Mentorin lediglich der Honoraranspruch für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen erhalten.

§ 2 Inhalt des Dienstvertrags

1) Die Mentorin erbringt ihre Dienste gegenüber dem/der Klienten/Klientin in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Mentoring anwendet. Die Mentorin ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des/der Klienten/der Klientin entsprechen, sofern der/die Klient*in hierüber keine Entscheidung trifft.

2) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des/der Klienten/Klientin kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten Mentoringleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels des/der Klienten/Klientin.

Soweit der/die Klient*in die Anwendung der von der Mentorin entwickelten und angewandten Herangehensweisen ablehnt, hat er/sie das der Mentorin gegenüber zu erklären.

§ 3 Rechtliche Rahmenbedingungen des Mentorings

1) Mentoring ist ausdrücklich keine Ausübung der Heilkunde, demnach darf die Mentorin gem. HPG § 1 Abs. 2 keine Krankheiten feststellen, heilen und lindern. Die Mentorin darf keine Krankschreibungen vornehmen und keine Medikamente verordnen.

2) Mentoring ist keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine Psychotherapie. Der/die Klient*in trägt während des gesamten Mentoringprozesses die volle Verantwortung für sein/ihr Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Mentoringtermine. Die Teilnahme an einem Mentoring setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.

Ist der Veranstalter eines Gruppencoachings oder Gruppentrainings- bzw. einer Seminarveranstaltung nicht die Mentorin, genießen die Teilnehmer*innen keinen Versicherungsschutz durch sie.

§ 3 Mitwirkung des/der Klienten/Klientin

1) Der/die Klient*in erteilt aus eigenem Antrieb oder auf Nachfrage der Mentorin erforderliche Auskünfte als Grundvoraussetzung für das Mentoring. Mentoring mit Intrasonanz und Ulrike Streck-Plath kann persönlich, telefonisch sowie über Dienste wie Skype, Whatsapp, Threema, E-Mail und auch von der Mentorin auf Wunsch des/der Klienten/Klientin auch stellvertretend für den/die Klienten/Klientin durchgeführt werden.

2) Die Mentorin darf dem/der Klienten/Klientin zu einer ärztlichen Untersuchung anraten, die auch für den Fortgang einer weiteren Beratung im Sinne des Mentorings bestimmend sein kann.

3) Die Mentorin ist berechtigt, das Mentoring zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn der/die Klient*in die Mentoringinhalte verneint. Auch der/die Klient*in hat das Recht, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist. Dies muss rechtzeitig – mindestens eine Woche vor dem nächsten vereinbarten Mentoringtermin – und schriftlich erfolgen.

§ 4 Honorierung der Mentorin

1) Die Mentorin hat für ihre Dienste einen Honoraranspruch, der individuell zwischen der Mentorin und dem/der Klienten/Klientin vereinbart worden ist.

2) Die Honorare sind von dem/der Klienten/Klientin innerhalb von fünf Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu bezahlen. Abweichende Zahlungsziele, Ratenzahlungen oder Sonderkonditionen müssen vor Beginn des Mentorings vereinbart und schriftlich fixiert werden.

3) Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichtet sich der/die Klient*in unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 100 % der Termingebühr. Das Ausfallhonorar ist sofort ohne Frist zahlbar. Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn der/die Klient*in 24 Stunden vor Beginn des vereinbarten Termins absagt oder ohne Verschulden, z. B. im Falle eines Unfalls verhindert ist. In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart. Ein Nachweis des unverschuldeten Nicht-Erscheinens kann von der Mentorin verlangt werden.

4) Termine, die von Seiten der Mentorin abgesagt werden müssen, werden dem/der Klienten/Klientin nicht in Rechnung gestellt. Der/die Klient*in hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen die Mentorin. Diese schuldet auch keine Angabe von Gründen.

5) Wird ein persönlicher Mentoringtermin außerhalb des Standorts Maintal, Backesweg 5, vereinbart, werden zuzüglich zum Honorar angemessene Reise- und gegebenenfalls Übernachtungskosten berechnet.

§ 5 Vertraulichkeit des Mentorings

1) Die Mentorin unterwirft sich der Schweigepflicht und behandelt die Daten des/der Klienten/Klientin vertraulich. Sie erteilt Auskünfte an Dritte generell nicht bzw. nur auf Wunsch des/der Klienten/Klientin. Das gilt auch für Mentoring mit Paaren.

2) § 5 Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn die Mentorin aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist, beispielsweise bei Straftaten, oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte, Familienangehörige, Kollegen oder Vorgesetzte.

3) Die Mentorin führt Aufzeichnungen über ihre Leistungen. Dem/der Klienten/Klientin steht eine Einsicht in diese Aufzeichnungen zu; er/sie kann eine Herausgabe dieser Aufzeichnungen verlangen und erhält in diesem Fall die dort festgehaltenen Informationen in Kopie. § 5 Abs. 2 bleibt davon unberührt.

4) Sofern der/die Klient*in ein detailliertes Protokoll über das Mentoring verlangt, erstellt die Mentorin dieses aus den Aufzeichnungen, kostenpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand.

§ 6 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Mentoringvertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

§ 7 Weiterverbreitung

Sprachbarke, Barkentörn, Sea-Balance, Baby-Healing, Transcende, Atelier der Wölfe und der Begriff Intrasonanz sind urheberrechtlich geschützt.

Mit Sea-Balance und Baby-Healing können Klient*innen auch selbst für sich und andere Menschen arbeiten. Möchten sie dies auf Honorarbasis tun, sind solche Angebote deutlich mit dem Zusatz „nach ulriqe.de“ zu kennzeichnen. Sprachbarke, Barkentörn, Transcende und das Atelier der Wölfe gibt es nur von und mit Ulrike Streck-Plath. Intrasonanz ist als Begriff wie die Resonanz common und im Sinne seiner Bedeutung frei verwendbar, siehe dazu intrasonanz.de

§ 8 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.