GESUNDHEIT | Kooperation zu MUTASPIR

Als Texterin/Konzeptionerin schreibe ich seit über drei Jahrzehnten für das Gesundheitswesen (Versicherung, Medizintechnik, Pharma, Versorgung u. a.). Weitere Schwerpunktthemen sind Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Diese Expertise hat sich in Kombination mit meinen weiteren Arbeitsbereichen Mentoring, Kunst, Musik und Literatur zu einer Enzymtätigkeit im Gesundheitwesen entwickelt.

Zum Beispiel entstand durch mein erstes Buch eine Kooperation für MUTASPIR.

MUTASPIR steht für lat. mutare per spiritualitatem, Wandel durch Spiritualität, und war ein Drittmittelprojekt der Hochschule für Philosophie (HFPH).

Projektleiter Prof. Dr. med. Eckhard Frick fragte mich im Herbst 2022 für eine Kooperation an.

Die entstandene Broschüre bietet Unterstützung für Menschen, die im Gesundheits- und Sozialwesen arbeiten, sowie für Patient:innen und Angehörige:
• Podcasts und Videos
• Spiritual Needs Screener
• Impulskarten und Reflexionen
• u. v. m.

Die Broschüre bringt Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die Praxis – und Erkenntnisse aus der Praxis in die Wissenschaft:. Auf sechs Seiten wird Creative Spiritual Care, also die Arbeit mit Intrasonanz, vorgestellt.

Die MUTASPIR Broschüre steht auf mutaspir.net kostenlos zum Download zur Verfügung, oder klicken Sie auf den Broschürentitel. Auf mutaspir.net finden Sie zudem weitere Unterstützung, Information und Material fürs Gesundheits- und Sozialwesen.

Informationen zu MUTASPIR

MUTASPIR, Wandel durch Spiritualität, meint mittlerweile das Vorhaben, Spiritual Care bzw. Spiritualität grundsätzlich und selbstverständlich in Gesellschaft und Gesundheitswesen zu bringen.

Auf dass Spiritualität als alltäglich Erfüllbares, erfülltes Begehren erfahrbar wird.

Außerhalb und innerhalb institutionalisierter Religionen und auch des medizinischen Systems. Denn „alle sind in einem allgemeinen Sinn Seelsorgende“ (Eckhard Frick).

Doch wie kann Spiritualität in alle Winkel von Gesellschaft, Wissenschaft und Gesundheitswesen gelangen, wenn
• die verschiedenen Bereiche nur wenig oder gar nicht miteinander sprechen,
• manche Spiritualität auf Esoterik oder Sterben und Tod einengen,
• andere die Thematik aus persönlicher oder systemischer Selbstbeschränkung gerne delegieren,
• lieber von religiös oder existenziell sprechen
• oder an der vermeintlichen Unbestimmtheit des Spiritualitätsbegriffs festhalten?

Im Rahmen meiner Text- und Konzepttätigkeit für unterschiedlichste Branchen und vor allem fürs Gesundheitswesen erlebe ich immer wieder: Menschen haben einen spirituellen need oder persönliche spirituelle Praxis, trauen sich aber aus Angst vor Reputationsverlust nicht, darüber zu sprechen.

Meine gesamtgesellschaftliche Forschungsarbeit führte zudem zu der Erkenntnis: Alle sind in einem allgemeinen Sinn Künstler – was grundsätzlich etwas mit Spiritualität zu tun hat.

Um also Spiritualität (nicht: Spirituellität) in Gesundheit und Gesellschaft zu bringen, bedarf es vermutlich einer enzymatischen Verknüpfung von Kunst mit Gesellschaft, Gesundheit resp. Wissenschaft und Kommunikation.

Spiritualität als Selbstverständlichkeit in Gesundheitswesen und Gesellschaft würde bedeuten::

• Spiritualität wäre Teil grundsätzlicher Haltung medizinischen und gesundheitlichen Fachpersonals. Patientinnen und Patienten würden Spiritual Care einfach erwarten,

• Der medizinische Code krank versus gesund befände sich gemeinsam mit dem religiösen Code immanent versus transzendent auf einer emotional, rational und kulturell kohärenten, anthropologischen (nicht: anthroposophischen) Ebene.

• Auf dieser Ebene wäre im Kranksein immer auch gesund sein normales Wissen und heilsames, Freiheit förderndes und Frieden schaffendes Verbundensein mit dem, woher man kommt, kontinuierliche Erfahrung.

Weitere Informationen

Auf den 24 Seiten der Broschüre sind Tipps, Werkzeuge und Anregungen versammelt sowie ein Ausblick, wie sich Spiritual Care weiterentwickelt.

Während der Erarbeitung der Broschüre entstand der Begriff Creative Spiritual Care für die Arbeit mit Intrasonanz.

Mein Beitrag für die Broschüre:
• Konzeption auf Basis der von Eckhard Frick entwickelten Grundstruktur
• Seelenfutter-Zeichnungen (Umschlag und innen)
• Lektorat der Texte des Autor:innenteams
• Inhalt der Seiten 9 bis 14: Creative Spiritual Care
• Projektsteuerung und Produktion

Bücher zu Creative Spiritual Care
• Homepage zur Entwicklung von Creative Spiritual Care

Zur Worum’s-hier-geht-Seite des Kunstituts

Auf der 58. Jahrestagung der DGSMP (Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention) stellte ich die MUTASPIR-Handreichung zudem im Rahmen des wissenschafltichen Programms vor – als Poster. Dieses können Sie herunterladen (siehe unten).